Kirchen in Glarus Nord

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Kirche Mollis

Geschichte der Kirche Mollis
Zu der im Unterland auf der rechten Talseite in geschützter Windnische gelegenen protestantischen Gemeinde Mollis gehörten der an die Kerenzerbergstrasse angeschlossene Weiler Beglingen sowie der bis zum Walensee reichende Rieterbezirk. Im Jahre 1283 wird erstmals die Gemeinde mit einer dort errichteten Kapelle erwähnt, welche später zur Pfarrkirche erhoben worden ist. Bis zur Reformation, daher bis zum Ablösungsvertrag von 1532, waren auch Näfels und Oberurnen nach Mollis kirchgenössig. 1706 wurde die alte Kirche umgebaut und 1760 an ihrer Stelle eine neue von Johann Ulrich Grubenmann gebaut.

1839 wurden in der Kirche Gedenktafeln für alle bei der Schlacht von Näfels gefallenen und in Mollis beerdigten Glarner angebracht.

Während Mollis sich im 16. Jahrhundert der Reformation anschloss, blieb Näfels beim katholischen Glauben. Aus diesem Grund ist die Dorfkirche in Mollis reformiert und jene in Näfels katholisch.

Die molliser Kirche steht heute unter Denkmalschutz. Vor wenigen Jahren wurde sie aussen und innen renoviert. Mit der neuen Beleuchtung können je nach Gottesdienstform verschiedene Stimmungsbilder erzeugt werden.

(Quelle: Dr. Jakob Winteler-Marty et al.: Das Land Glarus - Chronik seiner Landschaft, Geschichte, Kultur und Wirtschaft. H.A. Bosch, Zürich 1945)