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Brot für Alle - Suppentag der Kirchgemeinde Kerenzen

Suppentag Kerenzen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Walter&nbsp;Schaub)</span>: Andrin und Liana Kuriger haben zusammen mit andern Kindern unter der Leitung von Katechetin Heidi Degiorgi Zeichnungen zum Klimawandel f&uuml;r den Suppentag der Kirchgemeinde Kerenzen gestaltet.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>323</div><div class='bid' style='display:none;'>2356</div><div class='usr' style='display:none;'>68</div>
Suppentag Kerenzen (Foto: Walter Schaub): Andrin und Liana Kuriger haben zusammen mit andern Kindern unter der Leitung von Katechetin Heidi Degiorgi Zeichnungen zum Klimawandel für den Suppentag der Kirchgemeinde Kerenzen gestaltet.
Schöne Aussichten...?!
Walter Schaub,
„Auf der ganzen Welt werden sich die Länder gegenseitig den Krieg erklären, eine Regierung wird der anderen drohen. Dann wird es überall schlimme Erdbeben geben, Hungerepidemien und Seuchen werden in der Welt ausbrechen. Im Weltall werden unerklärliche Dinge abgehen, und alle werden Angst davor haben…. Das muss alles so sein und wird auch noch nicht das Ende bedeuten; bekommt keine Panik!“ – Mit diesen aufrüttelnden Sätzen von Jesus aus dem 21. Kapitel des Lukas-Evangeliums begrüsst Pfrn. Annemarie Pfiffner die kleine Suppentag-Gemeinde in der Kirche Obstalden. Geht die Welt unter? Was sollen wir tun, was lassen? „Klimagerechtigkeit und Klimawandel“ wird zum Predigt-Thema. Haben wir noch etwas Zeit, uns zu besinnen und zu handeln? Ja, meint Jesus, wir sind (noch) nicht am Ende. – Das Glaubensbekenntnis von Vera Sabina Winkler unterstreicht das: „Ich glaube an Gottes Macht, die unsere Welt im Chaos erhält, die Hoffnung wiegt, die Leben füllt, die über den Tod hinaus trägt.“
Unter Anleitung von Katechetin Heidi Degiorgi gestalteten 5.- und 6.Klass - Kinder der Jugend-Kirche vorgängig im Home-Office Zeichnungen zum Thema. In einer mit Musik untermalten Dia-Schau werden die ausdrucksstarken Bilder der Gemeinde vorgeführt: da brennende Wälder, rauchende Kamine, kahle Bäume, qualmende Auspuffe, leidende Eisbären, verschmutzte Meere – dort die Zukunftsvisionen: Velos, Windräder, frisches, saisonales Bio-Gemüse, vergnügte Koalas, blühende Bäume. Die Bilder regen zum Nachdenken an.
Im Jeremia-Buch Kapitel 14 klagt Israel vor über 2000 Jahren über eine Klimakatastrophe, eine Riesen-Dürre. Die Mächtigen im Land, die Bauern, Reh, Pferd und Hund lechzen nach Wasser – und nach Gottes Hilfe. Und die Menschen gestehen: „Gott, wir haben Mist gebaut! – Wenn es uns beschissen geht, bist du der Einzige, der uns retten kann! – Wir gehören dir! Bitte verlass uns nicht!“ (aus: Die Volx-Bibel). Geht es vielen von uns heute nicht auch ähnlich „beschissen“? Und worauf stützen wir uns? Zu Jeremias Zeiten war die Wissenschaft noch nicht so weit wie heute. Ist sie in der Lage, uns zu retten? Wir in der kleinen Schweiz haben grosse technische und politische Möglichkeiten, die Rettung des Klimas voranzubringen. Reichen sie aus? Müssten wir nicht wieder Gott, den Schöpfer unserer Erde, fest in unsere Pläne einbinden? Nicht als Wunder-Zauberer, aber als Mutmacher, Ideengeber und Vergebender für den Mist, den wir angestellt haben und immer noch anstellen. Und achten wir auf die Fingerzeige der engagierten Jugendlichen.

Versöhnlich die Orgelmusik von Raoul Sommer, stärkend die wunderbare Suppe zum Mitnehmen von Mariann Münzberg, in hübschen Gläsern sterilisiert und schön beschriftet. Und der Erlös wird sowohl bei „Brot für alle“ wie in der Missionsschule La Roca in Chosica (Peru) Freude bereiten und Hoffnung geben.

Brot für Alle GD Kerenzen
Bilder vom Suppentag Kerenzen 2021
(W. Schaub)
08.03.2021
9 Bilder
Fotograf/-in
Walter Schaub